Am Abend des 16. Februars fuhren wir mit dem Bus in Richtung Südtirol los. Wir waren alle sehr aufgeregt und konnten dadurch nicht so gut schlafen. Als wir am nächsten Tag ankamen, bekamen wir gleich unsere Ausrüstung in Form von Ski und Snowboards und gingen zum Anfängerhügel.
Dort konnten wir erste Erfahrungen mit den Brettern unter den Füßen sammeln und uns an die neue Art, sich fortzubewegen gewöhnen. Da wir sehr müde waren, schien es uns ziemlich schwer.
Später erfolgte die Zimmereinteilung in unserer jeweiligen Unterkunft, dem Haus an der Wiese und dem Wiesenhof. Das Essen in beiden Häusern war sehr lecker und in der ersten Nacht haben alle gut geschlafen. Am nächsten morgen wurden wir nach dem Frühstück in eine Reihe aufgestellt und in Gruppen eingeteilt. Anschließend ging jede Gruppe mit einem Skilehrer hoch auf die erste Piste.
An diesem Tag kam uns die Piste noch sehr steil vor und wir fuhren nur in Schlangenlinien in einer Reihe den Berg runter. Doch die Versuche und Übungen vom vergangen Tag machten sich schnell bezahlt, sodass sich schnell ein Lernerfolg einstellte. Wir lernten das Skifahren sehr schnell und probierten von Tag zu Tag neue Pisten aus. Was unten am Fuß des Berges anfing, endete auf dem Gipfel des Klausbergs in einer Höhe von 2.510m. Die Aussicht über die schneebedeckten Berge war atemberaubend. Die anschließende Abfahrt von ganz oben nach ganz unten mit einigen roten Pisten war nur einer von vielen Höhepunkten. Einige von uns haben sogar eine schwarze Piste bezwungen, was eine ganz schöne Herausforderung war, die wir letztendlich aber mit großem Stolz gemeistert haben.Zu Mittag haben wir jeden Tag auf dem Almboden direkt an der Piste gegessen. Dort gab es Pizza, Nudeln, Pommes und ein anderes Gericht, welches jeden Tag wechselte, worüber wir sehr glücklich waren.
Bei der vielen Bewegung an der frischen Bergluft kam uns die warme Mahlzeit immer gut gelegen. Nach dem Mittagessen sind wir meistens die Talabfahrt zur Anfängerpiste hinuntergefahren. Dort durften wir uns dann in Kleingruppen ohne Skilehrer auf der Piste bewegen. Neben dem Skifahr-Erlebnis unternahmen wir viele weitere Aktivitäten, wie zum Beispiel der Besuch in Bruneck, wo wir in kleinen Gruppen Andenken kaufen und im Café essen und trinken konnten. Und an einem Abend sind wir in die Disco gegangen, wo wir bei lauter Musik und bunten Lichtern bis spät in die Nacht gefeiert haben. Insgesamt war die Wintersportwoche ein wundervolles Erlebnis und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Schon nach den ersten paar Tage zurück in der Schule haben wir uns in den Schnee zurückgesehnt.
Jennifer Staisch

