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Handwerksberufe im BBZ ausprobieren
Von Dienstag, 8. bis Donnerstag 10.11. waren die beiden Hauptschulklassen des Jahrgangs 8 mit ihren Klassenlehrern Frau Jayme und Herr Oettinghaus in Begleitung von Herrn Büchler und Herrn Radloff in Korbach. Im Mittelpunkt der Fahrt stand das Ausprobieren verschiedener Handwerksberufe im BBZ (Berufsbildungszentrum) Korbach.
Los ging es am Dienstagmorgen um 7.15 Uhr. Nachdem wir uns am Bahnhof Langen getroffen hatten, begann eine recht lange Bahnfahrt mit zweimaligem Umsteigen. Angekommen in der Jugendherberge, wurden erst einmal die Zimmer aufgeteilt. Nach einem leckeren Mittagessen wanderten wir ca. eine halbe Stunde zum BBZ, wo uns Herr Marks begrüßte. Er erklärte, wie viel Geld man in einem Handwerksberuf verdienen kann und wie dringend Handwerker und Handwerkerinnen gebraucht werden (Stichwort: Fach kräftemangel).
Nach seiner kleinen Rede führte er uns durch alle Werkstätten. Wir sahen die Frisör-, die Maler und Lackierer-, die Elektriker-, die Goldschmiede-, die KFZ-, die Technisches Zeichnen- und die Metallwerkstatt. In den Räumen des BBZ werden Auszubildende außerhalb ihres eigentlichen Betriebs ausgebildet. Außerdem stellt das BBZ seine Räume und Ausbilder zur Verfügung, um Schulklassen ein Minipraktikum im Rahmen einer Klassenfahrt zu ermöglichen.
Am nächsten Tag ging dann die Arbeit los. Wieder marschierten wir zum BBZ. Nach der Ankunft gingen alle in ihre Werkstatt, in diesie sich zuvor eingewählt hatten. Die Maler und Lackierer stellten mehrere Bilder auf aufgezogenen Leinwänden her, die sie auch später mit nach Hause nehmen durften. Hier wurden die Techniken Abkleben, Malen mit dem Pinsel und Tupfen mit dem Naurschwamm geübt. Die Elektriker bauten jeder einen Schaltkreis auf einer Spanplatte und am Ende leuchtete eine Glühbirne. Die Frisöre frisierten Modellköpfe, die Metallbauer stellten durch Löten und Biegen ein Geschicklichkeitsspiel her, die KFZ-Mechaniker schraubten Bremsscheiben auf ein Übungsauto, die Technisches Zeichner/innen arbeiteten an Computern an einem Grundriss und die Goldschmiedinnen duften ein Schmuckstück aus einer Kupferplatte aussägen und mit nach Hause nehmen. Am Ende waren alle glücklich mit ihrem Minipraktikum. Nachmittags stand noch Bowlingspielen auf dem Programm.
Am Donnerstag, unserem letzten Tag, fuhren wir noch mit dem Bus nach Goldhausen, einem Stadtteil von Korbach, und wanderten zum Eisenberg. Hier gibt es ein Besuchergoldbergwerk, das leider geschlossen war. Man konnte aber eine Burgruine mit einem Turm besichtigen und alle hatten Spaß daran, in den alten Gemäuern herum zu klettern. Hier entstand auch das gemeinsame Gruppenbild beider Klassen. Wir fuhren mit dem Bus zurück zur Jugendherberge, wo wir noch zu Mittag aßen. Dann brachen wir zu unserer Rückfahrt auf. Um 17.30 Uhr kamen wir am Langener Bahnhof an, etwas müde, aber glücklich über eine gelungene Klassenfahrt.
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Kunstprojekte mit Richard Williams
Löwenstark ermöglicht die Neugestaltung der tristen Wände&Mauern
Im letzten Schuljahr, April/Mai 2022, hat die ehemalige Schulleiterin der Adolf-Reichwein-Schule zusammen in Kooperation mit Richard Williams (international anerkannter Straßenkünstler; aktuell auf der Documenta in Kassel vertreten) und einer Gruppe von 17 Schülerinnen und Schülern eine der tristen Wände des Schulgebäudes in ein echtes Highlight der Schule verwandelt. Der gesamte Prozess dauerte etwa 12 Wochen, die Schülerinnen und Schüler konnten während dieser Zeit sich künstlerisch ausleben und ihre Kenntnisse in der englischen Sprache verbessern, da das gesamte Projekt auf Englisch stattfanden.
Die Kunstgruppe der Adolf-Reichwein-Schule hat im Dezember ein neues Projekt gestartet. Das Thema der Gestaltung ist Recycling, wofür alte Schallplatten verwendet wurden. Die Gruppe an Schülern fing Anfang des Jahres an, Ideen zu sammeln. Nachdem die Wand ausgemessen war, musste entschieden werden, welche Materialen für das Projekt verwendet werden sollten.
Kunstaustellung in der Stadtbücherei
Ein Einblick auf die Schülerwerke für Klein und Groß
Die Kunstlehrer Frau Dahmer und Herr Marian-Matuschek stellten die Kunstwerke ihrer Schülerinnen und Schüler in der Stadtbücherei aus. Gemeinsam mit Richard Williams ist neben der Schallplatten-wand noch eine funkelnde tolle Wand durch die reflektierenden CDs entstanden.
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Neue Ideen für Projekte entwickeln und andere Jugendliche für das Engagement im Jugendforum motivieren, das ist das Ziel des Workshops, der im Dezember an der Adolf-Reichwein-Schule stattfand, wo das Gründungsteam des Jugendforums in Langen sowie Trainer der sozialen Organisation beWirken aus Lüneburg (www.bewirken.org) gemeinsam mit insgesamt sechs Klassen der Stufe 9R und 9G arbeiteten.
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Auch in diesem Jahr war die Adolf-Reichwein- Schule aus Langen mit einer Mannschaft beim Fußball Kreisentscheid des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" der Jahrgänge 2004-2006 mit einer Mannschaft vertreten.
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An der Adolf-Reichwein-Schule schrieben alle Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen in diesem Jahr den Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessens.






