Die Schülerinnen und Schüler mit Frau Lauth vor dem Kolloseum

Romfahrt 2026, 04.05.-08.05.

Am Montag flogen wir mit etwa halbstündiger Verspätung um 16:11 Uhr ab.

Da der Pilot es allerdings irgendwie geschafft hat, die Zeit zurückzudrehen, oder so was in der Art, kamen wir dennoch pünktlich an. Vor uns lag Rom – die ewige Stadt.

Wir checkten am Campingplatz ein und aßen dort zu Abend. Am nächsten Tag fuhren wir mit der U-Bahn ins Stadtzentrum. Dies gestaltete sich allerdings schwierig, da wir bereits beim ersten Umstieg einen Schüler verloren. Nachdem wir diesen wiedergefunden hatten, konnten wir uns dann auch zu unserem ersten Ziel aufmachen: das Kolosseum. Eine riesige Arena, in der Gladiatoren und Tiere kämpften und welche heute nicht mehr so intakt ist, wie damals, da sich die Kirche dazu entschieden hatte, das Recycling für sich zu entdecken und aus dem alten Rom das imposante Grabmal Julius’ des Zweiten zu errichten.

Nachdem wir uns am größten je gebauten Amphitheater der Welt genug erfreut hatten, besichtigten wir noch die Trajansmärkte, die Trajanssäule und anschließend noch eine Eisdiele, in der wir uns zu absurd hohen Preisen ein Eis gönnten, welches umgerechnet etwa 0,01 Nieren kostete, also etwa 11 Euro. 

Anschließend machten wir noch eine Führung durch das alte Forum Romanum, den Palatin und machten uns danach direkt zur Ara Pacis auf, dem ehemaligen Altar des Kaiser Augustus. Danach bekamen wir Zeit, uns von selbst ein bisschen in der Stadt umzusehen, welche wir auch dankend annahmen, uns erst einmal eine klassische italienische Pizza holten und anschließend noch ein bisschen durch die Stadt liefen, um uns am Ende am Trevi Brunnen mit all den anderen wiederzufinden und anschließend in die Unterkunft zurückzufahren.

Am nächsten Tag fuhren wir wieder in aller Frühe ins Stadtzentrum, diesmal ohne einen verlorenen Schüler, und besichtigten die Engelsburg. Danach machten wir eine Zeit lang Pause und trafen uns dann wieder vor den Toren des Vatikans, um uns das Museum des „Altersheims“ anzusehen. Nachdem wir uns durch viele Jahre Kunstraub einen Weg gebahnt haben und am Ausgang angekommen waren, machten wir uns sofort auf, den sehr engen Zeitplan zu erfüllen, und liefen schnurstracks zum Piazza Navona, zum Pantheon, nochmal zum Trevi Brunnen und schlussendlich zur Spanischen Treppe. Nach diesem sehr langen Tag fuhren wir dann auch endlich zurück zum Campingplatz und legten uns ins Bett.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg um die antike, jetzt nicht mehr so ganz Hafenstadt Ostia Antica zu besichtigen. Danach fuhren wir zurück zum Petersdom, da uns der Vatikan diesmal hineinließ. Nun durften auch wir dieses riesige Ding bestaunen, denn man kann der Kirche einiges vorwerfen, aber nicht, dass sie sich nicht darum bemüht hätten, ihre Kathedralen immer größer und imposanter zu bauen und dann auf dem Boden des Petersdoms zu hinterlassen, welche Kirche wie oft in den Petersdom reinpassen würde, um so ‘ne Art Kirchen-Quartett zu erschaffen. Wir unterhielten uns noch ein bisschen über die vielen Särge in den Katakomben und verließen dann schleunigst wieder den Petersdom. Wir liefen dann noch durch die Stadt und durch die Kapitolinischen Museen, bevor wir dann in die Unterkunft zurückkehrten.

Der letzte Tag lässt sich im Grunde in einem Satz beschreiben: „Alles, was wir an den vorherigen Tagen nicht geschafft hatten, und noch das ursprüngliche Programm war an diesem Tag untergebracht.“ Wir besichtigten die Via Appia, die Callixtus-Katakomben und die gewaltigen ehemaligen Badethermen Kaiser Caracallas, aka das einzig wirklich Tolle, was er getan hat, bevor er durchgedreht ist. Wir besichtigten dann noch den Circus Maximus (oder was davon noch übrig war) und fuhren dann zum letzten Mal zurück zum Campingplatz.

Wir konnten nicht ganz pünktlich Richtung Flughafen starten, da wieder einmal ein Drölpel (Dreieichschüler und Tölpel) fehlte und somit unsere Abfahrt zum Flughafen verzögerte. Abends landeten wird wohlbehalten in Frankfurt. Und somit endet diese Reise und damit auch dieser lange Text. Im Grunde war es eine aufregende Woche. Wir haben Schüler verloren und Freundschaften geschlossen. Hoffentlich habt ihr nun verstanden, dass Klassenfahrten anstrengend sind, auch wenn man sich im Nachhinein nicht mehr an die schmerzenden Füße erinnert. Man muss eben gucken, wie man seine Prioritäten setzt.

Von Julius Rüther, 9dG


Stella Meyer

Zuletzt bearbeitet von Stella Meyer

Ich bin seit 2021 Schülerin an der Adolf-Reichwein-Schule und besuche zurzeit die 9.Klasse im Gymnasialzweig. In meiner Freizeit spiele ich gerne Basketball und treffe mich mit Freunden. Ich bin zuständig für die Bearbeitung und Erstellung von Beiträgen.