Am Mittwoch, den 2. April, fuhren wir als erstes zu „Carrefour" (einem französischen Super-markt), in dem wir uns etwas Proviant für die kommenden Tage kaufen konnten.
Danach besichtigten wir einen im 11. Jahrhundert entstandenen 68 Meter langen Wandteppich in dem Ort Bayeux. Dieser stellt die Eroberung Englands in 58 Szenen mit Bild und Text dar.
Nachdem wir etwas Zeit zum Stadt erkunden und Souvenirs kaufen hatten, fuhren wir zum „360° Arromanches", wo wir in einem 360° Kino einen Film zum Battle der Normandie sahen. Da dieses Kino auf einer Klippe lag, hatte man einen guten Blick auf den Omaha Beach und die von den Engländern künstlich hergestellten Häfen. Diese betrachteten wir dann auch nochmal aus nächster Nähe.
Am 30. April 2018 fuhren wir mit 33 Schüllerinnen und Schülern der 9. Gymnasial- und Real-schulklassen, Frau Schmidt und Frau Baumann nach Frankreich in die Region Normandie.
Nach einer 11-stündigen Fahrt mit einigen Pausen kamen wir in unserer Jugendherberge, die im Ort Bernières-sur-Mer lag, an. An diesem Tag gab es außer dem Abendessen und einem Spaziergang zum 300 Meter entfernt liegendem Strand kein Programm mehr. Da die Normandie der Ort ist, an dem die Alliierten am D-Day landeten, stand dieses Ereignis und dessen Vorgeschichte im Mittelpunkt unserer Ausflüge.
Der Dienstag bestand aus einem Besuch im „Mémorial de Caen", in dem uns die Ursachen und Auswirkungen des 2. Weltkrieges insbesondere in der Normandie gezeigt wurden, und einer 3-stündigen Busrundfahrt mit einer englischen Reiseleitung. Bei der Busrundfahrt besichtigten wir zwei der Strände, an denen die Alliierten am D-Day gelandet sind, sowie den amerikanischen Friedhof und einen Stützpunkt der Deutschen. Außerdem wurde uns die Vorgeschichte des Krieges und alles rund um den D-Day bzw. „die 100 Tage, die die Welt veränderten" erzählt.
Wieder in der Jugendherberge angekommen, nutzten einige ihre freie Zeit, um zum Strand zu gehen oder um sich im Ort umzuschauen. Während des Abendessens trafen weitere Gäste in unserer Jugendherberge ein- Jugendliche in unserem Alter aus Paris.
Zwei Stunden später hatten wir mehrere Stunden Zeit, um uns die über 500 Jahre alten Gebäude genauer anzuschauen und etwas zu essen.
Auch die französischen Gäste der Jugendherberge hatten ihren letzten Abend und wollten zum Abschluss eine kleine Party machen, zu der sie uns einluden. Einige nahmen diese Einladung an und feierten gemeinsam mit ihnen. Andere nutzten die Zeit, um ihre Koffer zu packen oder ein letztes Mal zum Strand zu gehen.
Unseren vorletzten Tag verbrachten wir mit einem Ausflug zum Mont Saint-Michel. Nach einer etwas längeren Busfahrt konnten wir schon aus der Ferne die Klosterinsel erkennen, jedoch wurden einem die Ausmaße des ganzen erst bewusst, als man direkt am Fuße des Mont Saint-Michel stand.
Nachdem wir oben angekommen waren, machten wir einige Fotos sowie eine Audioguide-Führung durch das Kloster und den Klosterhof. Wir bekamen einen kleinen Einblick in das Leben im Kloster und die Geschichte des Mont Saint-Michel. Eine weitere Besonderheit war, dass man von der Spitze bis nach Großbritannien schauen konnte.
Am letzten Tag ging es wie besprochen direkt nach dem Frühstück mit gepackten Koffern in den Bus. Pünktlich zur Mittagszeit kamen wir in Rouen an, wo wir Zeit hatten, die Kathedrale zu besichti-gen, shoppen zu gehen, etwas zu essen oder uns einfach nur umzuschauen. Des Weiteren konnten wir die Seine sehen, die bekannt ist, da sie ebenfalls durch Paris fließt. Nach diesem kurzen, aber schönem Stadtausflug machten wir uns dann endgültig auf den Heimweg. Um ca. 23:30 Uhr kamen wir in Langen an und damit endete unsere ereignisreiche und großartige Frankreichfahrt.
Lucy Vana, 9bG