Seit Donnerstag sind alle Schülerinnen und Schüler der Adolf-Reichwein-Schule wieder zurück aus dem Homeschooling. Wenngleich nur im Wechselunterricht, also jeden zweiten Tag, aber sie sind wieder da.

Als am Donnerstagmorgen die Schultore geöffnet wurden, sah man viele strahlende Gesichter. Nach einer sehr anstrengenden Zeit für alle Beteiligten - Kinder und Jugendliche, deren Familien und die Lehrkräfte - durften wir die Schule wieder öffnen.

Nach den Osterferien sah das zunächst noch nicht so aus. Die Anzahl der Infektionen gingen stetig in die Höhe und einen Moment lang dachten wir sogar, die jüngeren Klassen müssten auch zuhause bleiben. Im Umkreis war das durchaus auch geschehen. Aber wir haben es gemeinsam geschafft, die Zahlen sind nicht gestiegen. Im Gegenteil, sind sinken täglich und wir konnten öffnen. Schon nach den Ferien haben wir die ersten Erfahrungen mit den Selbsttestungen gemacht und wussten, dass dies ein Teil sein wird, um allen mehr Sicherheit und Zuversicht geben zu können. Aber nun hieß es, an zwei Tagen, die neuen zu begrüßen, sie wieder auf Schule in Präsenz einzustimmen und sie natürlich auch selbst testen zu lassen. Die Bilanz dieser zwei Tage war überaus positiv. Wir hatten keinen positiven Schnelltest und mussten niemanden wieder nach Hause schicken.

Das alles macht uns optimistisch und in Kombination mit den Masken und dem weiteren Abstandhalten hoffen wir, dass bis zu den Sommerferien keine weiteren Schließungen mehr nötig sein werden. Wenn wir uns etwas wünschen dürfen, dann ist das der Normalbetrieb an Schule.

Es war und ist so schön, wieder ein belebtes Schulhaus, einen quirligen Schulhof, das Lachen und Reden von jungen Menschen zu hören und zu sehen. Schule ist ein Ort, der lebt. Und dazu gehört, dass wir da und nicht zuhause sind. Wir freuen uns und sind sehr glücklich darüber.